Patenunternehmen

Bayer Bitterfeld GmbH

Am 8. Oktober 1991 beschloss der Vorstand der Bayer AG, ein neues Werk in Mitteldeutschland zu errichten.
Von 1991 bis 2010 investierte Bayer in Bitterfeld mehr als 750 Millionen Euro. Mehr als 800 Arbeitsplätze entstanden auf dem Werksareal, davon sind heute mehr als 400 bei der Bayer Bitterfeld GmbH (BBG) beschäftigt.  

Ab 1991 entstanden vier neue und hochmoderne Produktionsstätten für  Methylcellulose, Lackharze, Ionenaustauscher und verschreibungsfreie Medikamente.
Seit dem 30. August 1995 produziert der pharmazeutische Betrieb der Bayer Bitterfeld GmbH das weltberühmte Aspirin®, aber auch Alka-Seltzer®, Talcid® und Aleve® in höchster Qualität.

Die Bayer-Ansiedlung wurde zu einem Kraftakt für den Wiederaufbau in einer traditionellen, aber vom wirtschaftlichen Misserfolg gezeichneten Region. Mit dem Namen „Bayer Bitterfeld GmbH“ wurde ein Signal gesetzt, das auch andere Investoren maßgeblich beeinflusste.


Produktion auf der Erfolgsspur

Die Produktion hat sich längst auf der Erfolgsspur etabliert. Seit 1995 begann die Entwicklung der Region Bitterfeld zum zentralen Standort für die Herstellung von Aspirin in Europa. Hier werden die freiverkäuflichen Medikamente Aspirin, Alka Seltzer, Aleve und Talcid produziert.
Inzwischen werden Jahresmengen von mehr als acht Mrd. Tabletten für 50 Länder erreicht. Im Jahr 2015 wird die 100- milliardste Tablette das Werk verlassen.


Seit 2005 Entwicklung zum Industriepark


Das Jahr 2005 markierte einen weiteren Meilenstein. Die BBG begann sich zu einem Industriepark auszuweiten. Mit dem Verkauf von Methylcellulose an DOW Chemicals und den Ionenaustauschern an LANXESS sowie der Ausgründung des Lackharzbetriebes unter dem Namen Nuplex  richtete sich Bayer Bitterfeld mit erweitertem Aufgabenbereich neu aus und bietet seitdem mit großem Erfolg Service-Leistungen für Partner-Unternehmen auf dem Werksgelände an. Sowohl DOW als auch LANXESS investierten daraufhin in Erweiterungen ihrer Produktionsanlagen. Aber auch Industriepark-Unternehmen wie die HiBis GmbH nutzen inzwischen die umfassenden Service-Leistungen.

Wie sehr die Menschen aus der traditionellen Chemieregion Bitterfeld-Wolfen nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Kompetenz und Verantwortung des Unternehmens zu schätzen wissen, zeigt die Zahl der Bewerbungen um einen Arbeits- beziehungsweise einen Ausbildungsplatz. Um für die Zukunft die besten Fachkräfte ans Unternehmen zu binden, bildet Bayer seit 1993 an diesem Standort auch aus – seitdem haben hier insgesamt mehr als 650 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag  in einem bis zu sieben Ausbildungsberufen abgeschlossen. Jährlich bereiten sich immer neue Auszubildende im Industriepark auf einen Beruf vor. Sie bilden, zusammen mit den bewährten Mitarbeitern, ein wertvolles Potenzial.

Jugend forscht wird zur Tradition

Seit dem Jahr 1997 ist Bayer Bitterfeld der Austragungsort vom Regionalwettbewerb „Jugend forscht“.  Die Ideen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler begeistern immer wieder. 
Dieser naturwissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb ist damit zu einer schönen Tradition geworden – ganz im Sinne von Bayer, einem forschenden Unternehmen.

Weitere Informationen zum Unternehmen:   

www.bitterfeld.bayer.de