Jugend forscht – erfolgreich mit Weltraumschrott-Recycling, Dentalklebern und optimal ausgerichteten Windrädern

Hamburg/Rostock, 15. März 2018

Zehn Jungforscher aus Mecklenburg-Vorpommern qualifizieren sich für das 53. Finale von Jugend forscht

Jule Kristin Philipp, Landessiegerin Physik 2017

Für den 53. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich zehn talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert. Die Landessieger wurden gestern in Rostock ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb Jugend forscht, der von der WEMAG AG und der Stadtwerke Rostock AG ausgerichtet wurde, präsentierten 58 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 26 Forschungsprojekte.

Landessieger im Fachgebiet Chemie wurden Maximilian Rohde (18) und Jone Bartel (17) vom Innerstädtischen Gymnasium Rostock. Die beiden beschäftigten sich mit Dentalklebern, die beispielsweise zum Fixieren von Zahnfüllungen und Kronen verwendet werden. In ihrer Arbeit suchten die Jungforscher nach einem optimierten automatisierten Analyseverfahren, um Dentalkleber im Hinblick auf ihr potenzielles Verhalten im Mundraum untersuchen zu können.

Adrian Schorowsky (18) vom Erasmus-Gymnasium Rostock sowie Leni Termann (18) und Lara Neubert (17), beide vom Gymnasium Reutershagen, errangen den ersten Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Die drei wollen Weltraumschrott noch direkt im All recyceln. Dafür entwickelten sie ein spezielles technisches Verfahren, mit dem sich anfallender Plastikmüll wiederverwerten und als Material für einen 3-D-Drucker nutzen lässt.

Die Jury im Fachgebiet Physik überzeugten Nina Brauer (17) und Nils Hein (16) vom Musikgymnasium Käthe Kollwitz in Rostock mit ihrem selbstgebauten sogenannten Sagnac-Interferometer. Mit diesem lassen sich anhand der Muster von Interferenzen, also Überlagerungen von Wellen, Rotationsgeschwindigkeiten messen.

Im Fachgebiet Technik siegten Tizian Holzhausen (18), Lennart Köhnke (16) und Niklas Dehne (17) von der CJD Christophorusschule Rostock. Die drei Jungforscher suchten nach einer kostengünstigen technischen Methode, um bei Windkraftanlagen die Windrichtung auf der Höhe des Windrades messen zu können. Auf diese Weise gelingt es, ein Windrad stets optimal zum Wind auszurichten.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 53. Bundesfinale vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt statt - gemeinsam ausgerichtet von Merck als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V. Merck mit Sitz in Darmstadt ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt.1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt.

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